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enixi bei den Millstätter Wirtschaftsgesprächen 2026

Geschrieben von enixi | May 12, 2026 10:30:26 AM

Beim Side Event des Senats der Wirtschaft im Rahmen der Millstätter Wirtschaftsgespräche diskutierte enixi-Gründer Matthias Nadrag über Mut zur Umsetzung, intergenerationellen Dialog und die Frage, was nachhaltiges Wirtschaften wirklich trägt.

Am Rande der zehnten Millstätter Wirtschaftsgespräche – einer der renommiertesten Wirtschaftskonferenzen Kärntens – fand ein Side Event des Senats der Wirtschaft statt, das für mich persönlich zu einem der eindrucksvollsten Gespräche der letzten Monate wurde. Drei Persönlichkeiten, eine Moderation, und eine Frage, die sich durch die gesamte Diskussion zog: Warum scheitert Österreich nicht an Visionen – sondern am Mut, sie tatsächlich umzusetzen?



Haltung als Fundament – nicht als Beiwerk

Die Diskussion mit Franz Kreuzer (K industries GmbH) und Martin Schaller, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Steiermark, drehte sich schnell um eine zentrale These: Österreich leidet nicht an einem Mangel an guten Ideen. Es leidet an einem Mangel an institutionellem Mut, diese Ideen tatsächlich zu verwirklichen. Was bleibt, wenn Visionen auf Risikoaversion treffen? Windschatten. Komfortzone. Und am Ende: Stagnation. Haltung – persönliche, unternehmerische, gesellschaftliche – ist keine Frage des Stils. Sie ist das Fundament, auf dem wirtschaftlicher Erfolg in einer Welt permanenter Transformation überhaupt erst möglich ist.

Das Panel – drei Perspektiven, eine Erkenntnis Was diese Runde besonders machte, war die Reibung. Echte Augenhöhe entsteht nicht durch Zustimmung, sondern durch respektvolle Herausforderung. Moderiert von Verena Maria Köck entstanden keine Konsens-Floskeln, sondern ehrliche Analysen.

Die gemeinsame Erkenntnis: Die Einbindung der Jugend ist kein „Nice-to-have". Sie ist ein entscheidender Standortfaktor. Regionen und Unternehmen, die heute nicht aktiv in intergenerationellen Dialog investieren, werden morgen die Konsequenzen spüren – im Fachkräftemangel, in der Innovationsfähigkeit, in der gesellschaftlichen Legitimität.

Was das mit enixi zu tun hat

Bei enixi bauen wir täglich an einer Infrastruktur, die genau dieses Prinzip in die Praxis übersetzt: Energie teilen, Gemeinschaften stärken, Erfahrung und Innovation verbinden. Unsere Energiegemeinschaften sind keine abstrakten Regularien – sie sind lebendige Netzwerke, in denen Generationen gemeinsam Verantwortung für ihre Energiezukunft übernehmen.

Der Appell aus Millstatt war klar: Schluss mit Ausreden. Verantwortung übernehmen. Generationen verbinden. Denn nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo Erfahrung auf mutige Unbequemlichkeit trifft – und wo alle am Tisch sitzen, die einen Platz verdienen.